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Ayurvedische Shirodhara Massagen tragen zur Entspannung bei. ©Gudenko-Alex – gettyimages

Völlige Erschöpfung: Ayurveda gegen Burnout

Stress und ständige Überforderung führen Menschen oft dazu, dass sie ihr Leben nicht mehr bewältigen können. Burnout-Betroffenen leiden an Schlafstörungen, Depressionen, Angstzuständen, Ratlosigkeit und mangelnder Energie. Ayurveda bietet jedoch Techniken, die neue Energie liefern, Körper und Geist ganzheitlich entspannen und so einem Burnout vorbeugen.

Das Burnout aus ayurvedischer Sicht

Aus ayurvedischer Sicht beschreibt ein Burnout die völlige Erschöpfung auf körperlicher und geistiger Ebene. Durch die beschleunigte Lebensweise verlieren Betroffene den Kontakt zur inneren Intelligenz (Buddhi). Diese ist jedoch maßgeblich für das Wohlbefinden verantwortlich und weiß, was “gut und machbar” für den Körper ist. Ist die innere Intelligenz abgeschalten, dominiert das Ego (Ahamkara). Das erklärt auch, warum Burnout-Betroffene oft an Sätzen wie “Ich weiß, dass ich viel arbeite, aber was soll ich machen?”, festhalten. Die Betroffenen harren oft so lange in einer solchen Opferrolle aus, bis ihr Lebensfeuer (Agni) irgendwann komplett erloschen ist.

Ist das Lebensfeuer erloschen, geraten die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha aus dem Gleichgewicht, die essenziellen Energiereserven (Paramojas) werden angegriffen. Energieverlust, Depressionen und Immunschwäche sind die Folgen, die schließlich zum Verlust der Regenerationsfähigkeit und somit zum Burnout führen.

Ein Burnout entsteht oft durch zu viel Stress und Ueberlastung.

Burnout-Betroffene nehmen meist solange eine Opferrolle ein, bis Körper und Geist aufgrund völliger Erschöpfung zusammenbrechen.

Burnout mit Ayurveda behandeln

In erster Linie zielt die Ayurveda bei der Behandlung eines Burnouts auf die feinfühlige Innenschau ab. Man soll wieder lernen, auf die innere Intelligenz zu hören, diese entsprechend richtig deuten und ernst nehmen. Zudem soll der Geist von Burnout-typischen Tendenzen im Geist gelöst werden. Dies soll dazu führen, dass die Burnout-Betroffenen sich selbst besser reflektieren und vor selbstzerstörerischen Verhaltensweisen schützen können.

Zudem spielt selbstverständlich die Konstitution des Betroffenen eine große Rolle. Es ist notwendig, zwischen Prakriti (optimale Befindlichkeit, Ur-Konstitution) und Vikriti (momentane Befindlichkeit, Konstitutionsstörung) zu unterscheiden. Je nachdem, welche Doshas vorherrschend sind, können ayurvedische Maßnahmen getroffen werden, die Prakriti wiederherstellen:

  • Ayurvedische Ernährung mit Kräutern und Gewürzen gemäß der Konstitution, um Körper und Geist ideal zu versorgen.
  • Entspannungsübungen und Stressabbau durch Yoga oder Meditation.
  • Affirmationen (Samkalpas) durch Willensäußerungen, um die innere Einstellung und bestimmte Verhaltensweisen ändern zu können. Die Willensäußerungen werden positiv formuliert und von Betroffenen 42 Tage lang jeden Morgen innerlich vorgetragen.
  • Ayurvedische Massagen und Klangschalentherapien tragen zudem zur Regeneration bei.

Mein Fazit:

Um einem Burnout vorzubeugen, ist es immer wichtig, Ruhe zum Alltag des Lebens zu machen. Wer seinen inneren Rhythmus kennt und weiß, wann Körper und Geist stabil und wann labil sind, der wird auch nie eine vollkommene Erschöpfung erreichen.

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