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Body Positivity ©RyanJLane – gettyimages

Schluss mit Body Shaming: Jetzt geht es um Body Positivity und Glücklichsein

Menschen müssen makellos sein, so schien es zumindest in den letzten Jahren. Doch damit ist Schluss, denn die Body-Positivity-Bewegung feiert den menschlichen Körper und zwar jeden menschlichen Körper. Wir geben Tipps, wie du dich selbst schätzen lernst und nicht von Instagram und Co. blenden lässt.

Mit dem Boom der Sozialen Netzwerke ging auch der Selfie-Wahn los. Selbstportraits, auf denen man perfekt in Szene gesetzte Körper bewundern konnte, schienen die neue Norm. Das Ganze schaukelte sich hoch, bis in den Kommentaren nur noch akzeptiert wurde, was schön und perfekt ist. Alles, was auch nur einem Makel nahe kommen könnte, war hässlich und wurde dementsprechend bewertet. Schließlich wurde dies mit dem englischen Begriff “Body Shaming” (dem Mobbing aufgrund Äußerlichkeiten wie Gewicht und Statur) umschrieben.

Doch spätestens nachdem die Australierin Taryn Brumfitt in ihrem mittlerweile weltbekannten Vorher-Nachher Facebook Post die Situation einfach umkehrte und ihr ungeschöntes und authentisches Portrait zur wünschenswerten Nachher-Figur erklärte, kam Bewegung in die Beauty-Szene. Immer mehr Nutzer der Sozialen Medien kritisierten, dass viele Bilder mehr Schein als Sein und leicht zu inszenieren sind. Die perfekte Pose, die richtige Kleidung und minimale Photoshop-Skills machen aus einer ganz normalen Frau ein Supermodel mit Barbie-Maßen. Aus Body Shaming wurde Body Positivity.

Selfie im Fitnessstudio

Schluss mit der perfekten Inszenierung, Makel sind normal und schön!

Was bedeutet Body Positivity?

Übersetzen kann man Body Positivity mit “positive Körpereinstellung” oder vereinfacht “Körperliebe”. Die Body-Positivity-Bewegung ist mittlerweile auf den Sozialen Medien genauso vertreten wie ihr Pendant. Als Gegenbewegung zum Body Shaming werden ungeschönte und natürliche Bilder gepostet, um allen, die bisher so schamlos über kleine Makel hergezogen haben, Konter zu geben und den menschlichen Körper in all seinen Formen und Unvollkommenheiten zu feiern.

bodypositivity

Lerne, dich selbst zu lieben.

Das Ziel der Körperliebe

Das Ziel der Bewegung ist es, den eigenen Körper so akzeptieren, wie er ist. Man soll ihn betrachten und sich dessen bewusst werden, was man an seinem Körper am meisten mag und sich dieses schöne Merkmal immer wieder vor Augen halten, um selbstbewusst und strahlend durchs Leben zu marschieren. Frei nach “Jeder Körper ist schön” und “jede Figur ist eine Bikinifigur”.

Body Positivity umsetzen

Doch wie sollen wir mit diesem neuen Selbstverständnis umgehen? Wie kann jeder von uns dafür sorgen, dass die Bewegung nicht im Nichts verpufft und sich als nachhaltig erweist? Denn am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, was für sie oder ihn “schön” ist und damit trägt auch jeder von uns die Verantwortung dafür, das neue “Normal” zu definieren. Es wird Zeit, einen Menschen nicht mehr nach seinem Körper zu beurteilen, sondern nach seiner Persönlichkeit. Und es wird Zeit, dass wir unsere Körper nicht mehr bestrafen, für das, was sie nicht sind. Sondern im Gegenteil – feier deinen Körper, für das, was er kann!

Body Positivity

Ein schöner Körper ist ein gesunder Körper.

Den eigenen Körper lieben

Im stressigen Alltag kann die Zeit für den eigenen Körper schon einmal zu kurz kommen, deswegen verraten wir dir, wie du mit kleinen Ritualen deine Seele streicheln und deinen Körper wertschätzen kannst:

  • Schenke deinem Spiegelbild jeden Morgen ein Lächeln, nimm dir Zeit beim Eincremen, Zähneputzen und Schminken vor dem Spiegel.
  • Gönne dir Ich-Zeit, geh spazieren, nimm ein Bad oder buche dir eine Wellnessbehandlung.
  • Erledige Friseurbesuche nicht auf die Schnelle, sondern plane sie fest ein – auch das ist Ich-Zeit, wir alle lieben Kopfmassagen.
  • Genieße jede Mahlzeit und nimm dir Zeit fürs Essen. Iss nicht unterwegs.
  • Höre deine Lieblingsmusik, singe und tanze dazu, das fördert dein Körpergefühl und macht gute Laune.

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