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Aerial Yoga mit Bändern ©lenina11only – stock.adobe.com

Aerial Yoga: Akrobatik beim Abhängen

Schon seit geraumer Zeit erfreut sich Aerial Yoga, oder auch Anti-Gravity-Yoga, hierzulande großer Beliebtheit. Bei diesem Sport werden Yoga-Übungen teilweise kopfüber in einem Tuch schwebend durchgeführt. Das erinnert ein wenig an die akrobatischen Meisterleistungen von Zirkusartisten. Ist das wirklich ein Sport für jedermann?

Woher kommt das Yoga in der Luft?

Seinen Ursprung hat Aerial Yoga natürlich in Amerika. Christopher Harrison, der Gründer der Akrobatik-Gruppe „AntiGravity“, wollte seinen Schützlingen eigentlich nur eine Möglichkeit geben, sich zwischen den Auftritten fit zu halten und aktiv zu entspannen. Er kombinierte seine Yoga-Kenntnisse mit dem Arbeitsgerät seiner Athleten: Dem Akrobatiktuch.

Aerial Yoga und Anti-Gravity-Yoga: Was ist der Unterschied

„Anti-Gravity-Yoga“ bedeutet aus dem Englischen übersetzt „Anti-Schwerkraft-Yoga“, während „Aerial Yoga“ mit „Luft-Yoga“ übersetzt werden kann. Unterschiede lassen sich somit allein anhand der Namen nicht ableiten: Bei beiden werden Asanas (Yoga-Übungen) teilweise komplett ohne Bodenkontakt in einem an der Decke hängenden Tuch durchgeführt. Beide Arten verbinden zudem klassische Yoga-Übungen mit Elementen aus Tanz, Pilates und Fitness. Und dennoch sind beide Yoga-Varianten in der Luft nicht miteinander zu verwechseln, denn während Aerial Yoga durchaus spirituell angehaucht und auch für körperlich beeinträchtigte Menschen angelegt ist, hat Anti-Gravity-Yoga weitaus mehr mit Kraft- und Fitness-Workouts gemein. Es mutet sehr sportlich und durchaus an die akrobatischen Leistungen des Cirqu du Soleil an.

Antigravity Yog

Akrobatik, Kraft und Entspannung in einem, beim Aerial Yoga.

Ein Sport für jedermann?

Da sowohl beim Aerial Yoga als auch beim Anti-Gravity-Yoga die Gelenke geschont, die Wirbelsäule gestreckt und der Nacken entlastet wird, eignen sich beide Ansätze ideal auch für Menschen mit Rückenproblemen und vor allem diejenigen, die tagsüber größtenteils vor dem Computer sitzen. Doch nicht nur der Entspannung kommt das Training zugute, sondern auch den Muckis. Denn da bei vielen Übungen kein oder nur sehr wenig Bodenkontakt besteht, muss vor allem der Rumpf schwer arbeiten, um den Körper zu halten. Zudem wird das Gleichgewicht geschult.

Aufgrund der Schwerelosigkeit, ist es außerdem sogar Yoga-Anfängern möglich, schwierige Asanas durchzuführen. Und auch Übergewichtige ziehen ihre Vorteile aus dem Workout in der Luft, da ihnen das Akrobatiktuch eine große Last ihres Gewicht abnimmt.

Mein Fazit:

Egal, ob Aerial Yoga oder Anti-Gravity-Yoga – beides macht fit, trainiert das Gleichgewicht und entspannt. Je nach körperlicher Fitness kannst du entscheiden, welche der beiden Luft-Yoga-Varianten die richtige für dich ist. Wichtig ist jedoch, dass du dich voll und ganz auf das Tuch verlässt und ihm auch beim Handstand oder Purzelbaum vertraust, denn nur so macht das Training auch richtig Spaß und stärkt beinahe jede Muskelpartie deines Körpers.

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