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Es ist nicht leicht, mit dem Rauchen aufzuhoeren, aber machbar.

Adieu Glimmstängel – endlich aufhören zu rauchen

Glücklicherweise wollen immer mehr Raucher endlich von der schädlichen, stinkigen Sucht loskommen. Das ist allerdings keine leichte Aufgabe. Das Rauchen stellt für viele nicht nur eine körperliche Abhängigkeit, sondern auch psychische Gewohnheit dar. Dennoch gibt es einige wirkungsvolle Tipps, die dir den Weg in die Unabhängigkeit ebnen.

Rauchen, vielmehr als nur Sucht

Viele Raucher sind nicht nur schlichtweg abhängig vom Glimmstängel, sie haben sich psychisch auch so an Nikotin gewöhnt, dass sie sich den Alltag nur sehr schwer ohne ihn vorstellen können. Sie verbinden das Rauchen mit Geselligkeit und entspannten Pausen, mit Stressabbau und Notlösung bei Hunger. Hat man sich über 10, 20 oder gar 30 Jahre an all diese Funktionen der schlechten Angewohnheit gewöhnt, dann ist eine enorme Motivation notwendig, um überhaupt ans Aufhören denken zu können. Wenn du also nicht wirklich davon überzeugt bist, dass du dem Glimmstängel Lebewohl sagen möchtest, dann versuche auch gar nicht mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn du dir allerdings sicher bist, dass du in Zukunft ohne den stinkenden, schädlichen Qualm auskommen willst, dann gibt es hier ein paar Tipps zum Durchhalten und Triumphieren für dich.

Tipps für zukünftige Nichtraucher

Motivation aufbauen

Wie gesagt: Beim Rauchstopp ist nichts so wichtig, wie die Motivation. Überlege dir, welche Vorteile das Aufhören mit dem Rauchen für dich hat. Schreibe dir all diese Vorteile auf. Hier ein paar kleine Dinge, die einem das Rauchen so richtig vermiesen: Mundgeruch, beeinträchtigter Geschmack, Husten, geringere Lebenserwartung, stinkende Wohnung, stinkende Klamotten, Geldverschwendung! Lies all diese Sachen immer wieder laut vor, wenn du am liebsten zum nächsten Kiosk laufen und dir eine Schachtel kaufen möchtest.

Die Motivation ist der Schluessel zu einem rauchfreien Leben.

Die Klamotten stinken, die Haut wirkt lederig, die Lebenserwartung sinkt, das Konto leidet – Rauchen ist teuer, hässlich und schädlich.

Wetten, dass …

Gib am besten direkt allen Freunden Bescheid, dass du künftig zu den Nichtrauchern zählst. Schließe Wetten mit allen Ungläubigen ab, das erhöht deine Motivation. Allerdings soll nicht nur deine Motivation, sondern auch die Solidarität der anderen dadurch gesteigert werden. Sie sollen so bewusst daran erinnert werden, nun Rücksicht auf dich zu nehmen und dir beispielsweise keine Zigaretten anbieten.

Auf nimmer Wiedersehen

Um einen Schlussstrich ziehen zu können, solltest du dich komplett von allem trennen, was du mit dem Rauchen in Verbindung bringst. Weg mit den Feuerzeugen und Aschenbechern. Im Gegensatz dazu kann es allerdings auch manchen Menschen helfen, den bis zuletzt genutzten Aschenbecher, der bis zum Rand voll mit Zigarettenstummeln gefüllt ist, als Abschreckung auf dem Balkon zu lassen.

Jetzt ist Schluss

Am leichtesten fällt das Aufhören, wenn man es von jetzt auf gleich durchzieht. So steigerst du den Wert der Zigarette nicht unnötig. Lege dir einen Tag innerhalb der nächsten 14 Tage fest und halt dich auch an die Vereinbarung mit dir selbst.

Neue Rituale

Wer seinen allmorgendlichen Kaffee bisher immer mit einer Zigarette genoss oder sich nach dem Mittagessen einen Durchzug gönnte, der braucht nun andere Rituale. Wichtig: Diese Rituale müssen Spaß machen. Ersetze die morgendliche Zigarette zum Beispiel durch einen Apfel oder gönne dir einen Joghurt bei deinem Lieblingsbäcker (jetzt kannst du es dir leisten). Wenn dir der Stress gerade zu viel wird, dann ziehe dich für 10 Minuten zurück, höre deine Lieblingsmusik und entspanne.

Stelle deine Ernährung um

Viele Raucher haben Angst, mit dem Aufhören zuzunehmen. Kein Wunder, schließlich gibt es sehr viele Beispiele für diesen Teufelskreis. Anstatt mit einer Zigarette, belohnen sich viele mit Schokolade oder anderen, ungesunden Kleinigkeiten, die dem Hüftgold gut tun. Wichtig ist deswegen, dass du dich von Anfang an mit dem Thema auseinandersetzt. Versuche, grundsätzlich auf fett- und zuckerreiche Lebensmittel zu verzichten und so einen rundum gesünderen Lebensstil zu führen, dann wird dich all das Ungesunde auch sehr schnell gar nicht mehr reizen. Dein Ziel sollte es allerdings nicht sein, mit dem Rauchen aufzuhören und abzunehmen. Das sind zwei schwer erreichbare Ziele auf einmal, die oft im absoluten Psychoterror ausarten.

Treibe Sport

Vorab: Sport hilft bei allen Entzugserscheinungen, die ein Rauchstopp mit sich führen kann – schlechte Laune, Müdigkeit, Reizbarkeit, gesteigerter Appetit und starkes Rauchverlangen. Und mal ganz davon abgesehen, ist es ein wahnsinnig tolles Gefühl, zu merken, dass die Lunge endlich wieder richtig Luft bekommt und man doch eigentlich ganz sportlich sein kann.

Verwöhne dich

Rauchen geht ins Geld, keine Frage. Schaffe dir also eine Spardose an, in die du täglich oder wöchentlich dein Zigarettengeld einzahlst. Du sparst dadurch enorm viel Geld, das du in dich selbst investieren solltest. Kaufe dich Klamotten, gönne dir eine Massage oder geh Fallschirmspringen, so stärkst du den Glauben an dich und deinen neuen Lebensabschnitt.

Bleibe stark

Bei jeder Sucht ist die Gefahr von Rückfällen sehr groß. Wichtig ist deswegen, dass du dir schon vorher überlegst, wie du in stressigen „Jetzt brauche ich eine Zigarette“-Situationen zukünftig reagieren kannst. Wenn dir alles zu viel wird, dann verstecke dich hinter der nächsten Hecke und schreie alles aus dir heraus oder gönne dir im Büroalltag einen fünfminütigen Spaziergang, um wieder zur Ruhe zu kommen. Stelle dir jedoch auf keinen Fall vor, jetzt nur einmal an einer Zigarette zu ziehen, dann ist der Rückfall nämlich so gut wie sicher.

Mein Fazit:

Bravo, du hast es also schon einmal geschafft, einzusehen, dass Rauchen uncool ist. Nun musst du nur noch durchhalten. Keine Sorge, die Entzugserscheinungen flachen schon nach ein paar Tagen ab. Egal, wie stark die Symptome auch sind, nach sieben Tagen wirst du nicht mehr allzu viel von ihnen spüren und nach einigen Wochen sind sie komplett weg. Und noch etwas ganz Wichtiges: Wir sind alle keine Maschinen, Fehler passieren. Wenn du also wirklich einmal rückfällig werden solltest, ist das sicher nicht gut, aber beinahe normal. Bleibe nun nur am Ball, Kopf hoch und weitermachen!

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