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Seilspringen verbrennt viele Kalorien © – gettyimages

Fettkiller Seilspringen: Abnehmen und fit werden mit Rope Skipping

Seilspringen mag bei vielen erst einmal Kindheitserinnerungen wecken, doch ist das Gehüpfe mehr als nur ein Kinderspiel. Seilspringen ist nämlich ein effektives Workout, das massigst Kalorien verbrennt und viele körperliche Komponenten trainiert.

Was bringt Seilspringen?

Während es früher auf dem Schulhof vornehmlich die Mädchen waren, die ihre bunten Seile in der großen Pause schwangen, sind es heute Athleten, die ihren Trainingsplan mit dem Rope Skipping (englisch für Seilspringen) ergänzen. Und das aus gutem Grund: Beim Seilspringen kannst du nämlich in einer halben Stunde bis zu 500 Kalorien verbrennen – so viel also, wie durchschnittlich bei einer Stunde Joggen. Dazu kommt, dass das Seilspringen nicht nur Pfunde schmelzen lässt, sondern auch andere körperliche Komponenten trainiert. Auch deine Ausdauer und Koordination zehren vom Training mit dem Springseil. Ein weiterer Pluspunkt: Seilspringen trainiert die Beckenbodenmuskulatur und formt die Waden.

Welches Seil fürs Rope Skipping?

Ein effektives Training kann so einfach sein. Alles, was du fürs Seilspringen brauchst, ist natürlich ein Seil. Nicht aber etwa das bunte Hanfseil aus Kindertagen, sondern am besten ein Sprungseil aus PVC oder – für alle fortgeschritteneren Springer und Hartgesottenen – eines aus Stahl. Diese Seile sind dünner und schneller als die elastische Variante aus Hanf.

Long Handle Speed Ropes verfügen zusätzlich über längere Griffe, die das Trickspringen erleichtern und sich für Anfänger eignen. Wire Ropes mit Stahlkern sind die Profi-Seile, die aber auch bei Anfängern sehr beliebt sind. Grund dafür ist das Gewicht und der Rundbogen, die lange Trainingseinheiten ohne Verheddern ermöglichen.

Wie lang muss ein Springseil sein?

Ideal ist die Länge des Seils, wenn sich die Ellenbogen im 90-Grand-Winkel befinden, während man schulterbreit und mit den Seilenden in der Hand auf dem Seil steht.

Seilspringen auf Tartan-Untergrund

Leicht federnde Untergründe wie Tartanbahnen oder Holzböden eignen sich ideal zum Seilspringen.

Allgemeine Hilfestellung für die ideale Seillänge:

  • ab 1,58 m Körpergröße: ca. 2,13 m Seillänge
  • ab 1,65 m Körpergröße: ca. 2,74 m Seillänge
  • ab 1,78 m Körpergröße: ca. 3 m Seillänge

Fitness- und Ausdauertraining mit Seilspringen

Grundsätzlich solltest du relativ schnell in der Lange sein, einen Sprung pro Sekunde zu absolvieren. Wichtig ist, dass du nicht zu hoch springst, so kannst du das Tempo besser ohne Koordinationsprobleme steigern. Hast das das erstmal drauf, kann es ans Training gehen:

Seilspringen für Anfänger und als Warm-up

Springe eine Minute bei gehobenem Tempo auf beiden Beinen. Danach pausierst du für 30 Sekunden. Führst du das Ganze viermal durch, ergibt das einen Satz. Nach einem Satz legst du eine Pause von einer Minute ein. Absolviere insgesamt drei Sätze.

Seilspringen für Fortgeschrittene

Um die Intensität des Trainings zu erhöhen, sprinte, als würdest du eine Treppe hinauflaufen (es berühren nie beide Beine den Boden). Führe auch hier wie beim Warm-up drei Sätze à vier Spring-Minuten durch.

Seilspringen für Profis

Wirkliche Fitness-Cracks und geübte Springer kombinieren das Ausdauertraining mit dem Koordinationstraining. Dafür hast du unendlich viele Möglichkeiten. Wechsele in jedem Satz deine Sprungart:

  • Single Under: klassisches Springen auf beiden Beinen.
  • Springe nur mit dem rechten oder dem linken Bein.
  • Springe im Boxer Step (abwechselnd links und rechts tippeln).
  • Springe Side to Side (mit beiden Beiden von einer Seite zur anderen).
  • Springe nach vorn und nach hinten über das Seil.
  • Double Under: Das Seil zwischen Absprung und Landung zweimal unter dem Körper durchführen.
  • Springe im Kniehebelauf oder Fersenlauf (Fersen berühren den Po).

Mein Fazit:

Wie du sicher schon merkst, gibt es unzählige Möglichkeiten und Sprungarten, mit dem Springseil zu trainieren. Probiere dich aus und wage die verrücktesten Variationen. Und an alle Seilspring-Anfänger: Keine Sorge, das Verheddern wird schon nach ein paar Trainingseinheiten kein Problem mehr für euch sein. Für die maximale Kalorienverbrennung und den besten Trainingserfolg solltest du etwa drei- bis fünfmal pro Woche mit einem Tempo von mindestens 120 Umdrehungen pro Minute trainieren. Trainiere anfangs am besten vorm Spiegel, um deine Körperhaltung zu kontrollieren.

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