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Ein Leben ohne Suessigkeiten ©karandaev – stock.adobe.com

Zucker-Detox: So kommst du von süßen Sünden los

Durchschnittlich verzehren wir Deutschen 36 Kilogramm Zucker im Jahr, das sind 100 Gramm und etwa 400 Kilokalorien pro Tag – circa 20 Prozent des durchschnittlichen Kalorienbedarfs pro Tag bestehen also nur aus Zucker! Für viele mag ein Leben ohne Zucker unvorstellbar wirken, doch die Umstellung auf eine zuckerfreie Ernährung kann jedem gelingen.

Die Zucker-Fakten

Zucker macht dick und krank. Überall auf der Welt, wo der Zuckerkonsum ansteigt, steigt auch die Zahl der übergewichtigen Menschen und mit ihr das Auftreten von Folgekrankheiten wie Diabetes. Auch Pickel und Schlafstörungen sind übrigens Folgen von übermäßigem Zuckerkonsum.

Um zu verstehen, warum Zucker überhaupt so ungesund ist, muss erst einmal mit einem fiesen Irrglauben aufgeräumt werden: Wer Abnehmen möchte, muss die Kalorien reduzieren. Fakt ist nämlich, dass nicht jede Kalorie gleich ist. Zucker liefert zum Beispiel Kalorien, die nicht lange satt machen, leicht in Fett umgewandelt werden und kaum Nährstoffe enthalten. Dazu kommt, dass etwa 85 Prozent unseres Zuckerkonsums aus Fertigwaren stammen. Höchste Zeit also, endlich gegen die Zuckersucht anzukommen und sich vermehrt vom weißen Pulver zu entwöhnen. Heißt aber nicht, auch allgemein weniger essen zu müssen.

So gelingt der Zucker-Detox

Frühstücke herzhaft

Das Frühstück ist nicht nur die bekanntlich wichtigste Mahlzeit am Tag, sondern für viele auch die süßeste der drei Hauptmahlzeiten. Zum Frühstück gibt es bei den meisten Menschen Müsli, Brot mit Nougat-Aufstrich oder Marmelade. Ein solches Frühstück ist zum einen ungesund, weil es natürlich voller Zucker steckt. Zum anderen stellst du deinen Körper aber auch bereits am frühen Morgen auf Süßes ein, wodurch sich dein Verlangen auf Süßes erhöht – den ganzen Tag über.

Versuche deswegen, weitestgehend herzhaft zu frühstücken. Iss beispielsweise ein Vollkornbrot mit Käse oder Schinken. Bereite dir ein Rührei oder Porridge mit Früchten zu.

 

Ruehrei statt Suesses zum Fruehstueck

Gewöhne dir ein herzhaftes Frühstück an, das auch ruhig großzügig ausfallen darf.

Trinke keinen Zucker

Sicher ist auch dir nicht bewusst, dass 33 Prozent unseres Zuckerkonsums aus Getränken stammen. Dazu zählen Limonaden genauso wie Säfte, Eistees, Energy Drinks, Kaffee-Variationen und alkoholische Mixgetränke.

Es gilt, endlich zu lernen, mal wieder Wasser zu trinken. Du wirst schon nach den ersten Wasser-Tagen merken, dass du eigentlich gar keinen Durst mehr auf süße Getränke hast und dein Durst durch Wasser viel besser gestillt wird. Wem stilles Wasser zu langweilig ist, der kann den Geschmack mit Obststücken, Ingwer oder Minze verfeinern. Alternativ dazu ist auch ungesüßter Tee ideal, um deinen Körper mit ausreichend Flüssigkeit ohne Zucker zu versorgen.

Koche selbst

Jeder weiß, dass Fertigprodukte nicht gut sind. Aber warum eigentlich? Ganz einfach: Tiefkühl-Pizza, Fertigsaucen, Terrinen, abgepackte Leberwurst und Tzatziki sind voll mit Zucker. Nun wäre es also eigentlich notwendig, immer die Zutatenlisten beim Einkaufen zu checken. Da das aber ganz schön zeitaufwendig ist, kaufe am besten nur frische Zutaten und bereite deine Mahlzeiten selber zu.

Frische Lebensmittel versorgen dich ganz nebenbei auch mit wichtigen Nährstoffen, wodurch wiederum der Heißhunger sinkt.

Gönne dir Desserts in Ausnahmefällen

Für viele ist ein Dessert nach einer Hauptmahlzeit zur Normalität geworden. Dieses Muster musst du definitiv überdenken und ablegen. Eigentlich braucht es diesen Nachtisch gar nicht, wenn man sich beim Hauptgang gut satt gegessen hat. Werde dir dessen bewusst.

Selbstverständlich sollst du aber nicht komplett auf Kuchen und Co. verzichten, schließlich gehören die manchmal auch einfach dazu, bei einem Geburtstags-Kaffee mit Freunden zum Beispiel. Bereite deine Desserts allerdings selbst zu. Dann schmecken sie meist nicht nur noch besser, du wirst sie auch mehr genießen können – schließlich lässt sich ein Kuchen nicht innerhalb der fünf Minuten zubereiten, die es braucht, um einen Pudding mit Sauce aus dem Kühlschrank zu holen.

Kuchen selber machen anstatt fertig kaufen.

Selbstgemachte Desserts schmecken einfach besser. Ein Grund mehr, auf Fertigprodukte zu verzichten.

Snacke gesund

Zucker-Detox bedeutet nicht hungern, denn viel Essen ist nicht schlecht – vorausgesetzt man isst das Richtige. Offensichtliche Zuckerbomben wie Schokolade, Riegel, Fruchtgummis und Co. solltest du komplett streichen. Das bedeutet aber nicht, dass du auf Snacks verzichten musst. Sollte dich der kleine Hunger überkommen, dann greife zu Nüssen und Früchten.

Gleiches gilt auch für salzige Snacks, die den Appetit nur zusätzlich anregen: Chips und Cracker sind tabu, bereite dir lieber Gemüsesticks mit einem Dip vor.

Damit du gar nicht erst in Versuchung gerätst, in alte Muster zu verfallen und nach dem süßen Kram zu greifen, miste am besten aus und verbanne alle süßen Sünden aus deinem Vorratsschrank. Bitte deine Freunde und Verwandten, dir keine Süßigkeiten mehr zu schenken und freue dich dann umso mehr, wenn es mal wieder Zeit für ein Stückchen Kuchen mit Freunden ist.

Wie du Haushaltszucker durch andere süße Stoffe ersetzen kannst, zeigen wir dir hier: Alles Zucker? Das sind gesunde Alternativen

 

Mein Fazit:

Ja, ein Zucker-Detox klingt erst einmal nach einer Herausforderung, die nicht gemeistert werden kann. Hast du aber die ersten Tage hinter dir, wird dir das Ganze gar nicht mehr so schwer fallen und schon bald wird die zuckerfreie Ernährung zur neuen Gewohnheit – versprochen.

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