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Pastinake ©Sarsmis – gettyimages

Präbiotika: Nahrung für gute Darmbakterien

Während Probiotika die wichtigen Darmbakterien beschreiben, ist mit Präbiotika die Nahrung gemeint, die diese Bakterien zum Leben brauchen.

Was sind Präbiotika?

Präbiotika beschreiben die Nahrungsbestandteile, die die Probiotika für ein aktives und langes Leben brauchen. Probiotika sind die für die Gesundheit besonders wichtigen Bakterienstämme, die  für eine gesunde und ausgeglichene Darmflora sorgen. Eine gesunde Darmflora ist also nur dann möglich, wenn unsere Ernährung ausreichend hochwertige Präbiotika enthält, da die Darmbakterien ansonsten förmlich verhungern und sich schnell von anderen Bakterien verdrängen lassen. Dadurch kann die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten.

Artischocken enthalten Praebiotika

Artischocken gehören zum Beispiel zu den Lebensmitteln, die die guten Darmbakterien nähren.

Präbiotika in der Nahrung

Präbiotika sind in der Regel Ballaststoffe, die die gesunden Darmbakterien nähren, wie beispielsweise das nicht verdaubare Kohlenhydrat Inulin.

Enthält die Nahrung nicht ausreichend dieser Ballaststoffe, sondern mehr Protein, so findet nicht die Fermentierung der Präbiotika, sondern die Vergärung der Proteine im Organismus statt. Diese Protein-Vergärung führt jedoch zu Stoffwechselprodukten, die sich negativ auf den Darm auswirken können. Bei der Fermentierung von Präbiotika passiert das nicht, hier entstehen sogar Stoffwechselprodukte, die für die Darmflora und die Darmzellen sehr wichtig sind. Sinnvoll ist es deswegen, mehr Präbiotika und Ballaststoffe zu sich zu nehmen, die Aufnahme von tierischen Proteinen jedoch zu reduzieren.

Wo sind Präbiotika enthalten?

Lebensmittel, die nicht schon im Magen abgebaut und von den Darmbakterien im Verdauungstrakt fermentiert werden, werden als Präbiotika eingestuft. Besonders trifft dies beispielsweise auf folgende Lebensmittel zu:

  • Chicorée
  • Topinambur
  • Artischocken
  • Pastinaken
  • Löwenzahnwurzel
  • Porree
  • Schwarzwurzeln
  • Zwiebeln
Porree und Zwiebeln

Auch Porree und Zwiebeln können als Präbiotika eingestuft werden.

Am besten werden diese Lebensmittel so frisch wie möglich verzehrt, da zum Beispiel lange Transportwege und Lagerzeiten die Qualität der Präbiotika beeinträchtigen können. Darüber hinaus kann Inulin aber auch als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden und so leicht die ideale Grundlage für eine gesunde Darmflora gelegt werden.

Wie wirken Präbiotika?

Vor allem bei denen, die ihre Ernährung Präbiotika-reicher gestalten wollen, können zu Beginn der Ernährungsumstellung Blähungen auftreten. Diese vergehen jedoch mit der Zeit, sobald genügend Darmbakterien gebildet wurden, die die Präbiotika nutzen.

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