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Fasten Tee ©stock.adobe.com/tycoon101

Intervallfasten: Sinnvoll oder ungesund?

Du möchtest Fasten, um zu entgiften, deine Verdauung zu entlasten oder abzunehmen – der Gedanke, tagelang auf Essen zu verzichten ist aber so gar nicht nach deinem Geschmack? Dann solltest du mal Intervallfasten ausprobieren. Die Methode ist sanfter als die gewöhnliche Fastenkur und daher auch für Menschen mit schwächerer Konstitution geeignet. Wir verraten dir, ob das intermittierende Fasten gesund ist und ob es beim Abnehmen helfen kann.

Was ist Intervallfasten?

Viele kennen Fasten nur als Kur, während der ein oder zwei Wochen komplett auf Nahrung verzichtet wird. Intervallfasten hingegen bindet den Verzicht auf Nahrung in kleinen Etappen langfristig in den Alltag ein. Intervallfasten (auch intermittierendes Fasten genannt) bezeichnet die Variante des Fastens, bei der in einem bestimmten Zeitraum über den Tag verteilt (z. B. 16 Stunden Fasten, während der restlichen 8 Stunden normal essen ) oder an bestimmten Tagen der Woche (2 Tage Fasten und 5 Tage normal essen) auf Nahrung verzichtet wird. Dadurch soll der Organismus entlastet und gleichzeitig der Körper nicht zu sehr durch tagelangen Verzicht auf Nahrung belastet werden.

Ist Intervallfasten gesund?

Einige Studien belegen, dass Intervallfasten präventiv gegen eine Reihe von Krankheiten eingesetzt werden kann. Dazu zählen zum Beispiel Rheuma, Diabetes und Bluthochdruck. Generell wirkt das Intervallfasten positiv auf entzündliche Prozesse im Körper und hilft, diese zu verringern. Das Verdauungssystem wird während des Fastens entlastet, denn es kann sich während dieser Zeit um das Beseitigen der Abfallprodukte kümmern und muss weniger Energie in die Verdauung von Essen stecken.

Die verschiedenen Methoden des Intervallfastens

Wenn du in Intervallen fastest, kannst du zwischen verschiedenen Methoden wählen, je nachdem, was dir am leichtesten fällt. Egal welche Fastenmethode du wählst, du solltest immer darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Kaffee, Alkohol und Softdrinks sind während der Fastenzeit tabu. Stattdessen solltest du lieber auf Kräutertees, Wasser und Gemüsebrühe setzen.

Fasten Tee

Während der Fastenzeit solltest du darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Rosmarintee beispielsweise hilft dir dabei, deinen Kreislauf während der Phasen ohne Essen stabil zu halten.

5:2 Fasten

Bei dieser Methode fastest du an zwei Tagen und isst an den restlichen 5 Tagen der Woche normal. “Fasten” bedeutet an diesen zwei Tagen, dass du maximal 500 bis 600 Kalorien zu dir nimmst. Du solltest dabei möglichst auf kohlenhydratarme, eiweiß-, ballaststoff- und vitaminreiche Nahrung setzen. Auch tierisches Fett solltest du während der zwei Tage möglichst aus deinem Speiseplan streichen. Die Gesamtkalorienzahl sollte also beispielsweise durch Obst, Gemüse und Milchprodukte gedeckt werden. Auch Gemüsebrühe ist eine tolle und kalorienarme Möglichkeit, den Hunger im Zaum zu halten. Wenn du nicht abnehmen willst, sondern mit dem Fasten lediglich deine Verdauung entlasten und entgiften möchtest, reicht auch ein Fastentag pro Woche.

Rohkost - ungekochtes Gemuese

Rohes Gemüse ist an einem Fastentag erlaubt, z. B. als gesunder und kalorienarmer Snack für zwischendurch.

16/8 Methode

Bei dieser Methode isst du 8 Stunden ganz normal und fastest die restlichen 16 Stunden. Wenn du die 16 Stunden als Verlängerung der essensfreien Schlafzeit nutzt, sind die restlichen 7 bis 9 Stunden eigentlich ganz einfach zu meistern. Zum Beispiel, in dem du das Frühstück ausfallen lässt und zum Mittag das erste Mal etwas isst.

Eat-Stop-Eat-Methode

Bei dieser Methode des Intervallfastens wechseln sich Tage mit normalem Essen und die Fastentage ab. Das hießt, dass du 24 Stunden normale Mengen isst und die nächsten 24 Stunden komplett fastest. Das Ganze wiederholst du dann ein- bis zweimal die Woche.

Abnehmen mit Intervallfasten

Viele, denen eine Fastenkur über mehrere Tage oder Wochen zu extrem ist, sind begeistert vom intermittierenden Fasten. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass man sich keine bestimmten Lebensmittel verbieten muss, wodurch das Durchhaltevermögen und die Motivation länger erhalten bleiben. Auch der gefürchtete Jojo-Effekt kann auf diese Weise verhindert werden. Außerdem lernst du durch das Fasten wieder echtes Hungergefühl kennen und kannst es besser von leichtem Appetit unterscheiden. Einige Studien belegen außerdem, dass das zeitweise Fasten einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel und den Cholesteringehalt im Blut hat, auch bestimmte Krankheiten wie Rheuma, Diabetes oder Bluthochdruck können durch zeitweises Fasten positiv beeinflusst werden.

Mein Fazit:

Intervallfasten lohnt sich für alle, die ihre Verdauung entlasten, entgiften oder abnehmen wollen, ohne eine Radikalkur machen zu müssen. Das intermittierende Fasten bietet verschiedene Möglichkeiten, den Verzicht auf Nahrung in deinen Alltag einzubauen, du kannst selbst ausprobieren, welche davon am besten zu dir passt.

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