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Glutenfrei? Die besten Alternativen zu Weizen und Co.

Die Diagnose Glutensensibilität wird immer häufiger gestellt. Betroffene müssen aber nicht verzweifeln, denn es gibt viele gesunde und leckere Alternativen zu glutenhaltigem Getreide. Wir zeigen dir, worauf du bei einer glutenfreien Ernährung achten solltest.

Modeerscheinung glutenfreie Ernährung

Glutenfreie Ernährung – vor ein paar Jahren noch vollkommen unbekannt – ist mittlerweile ein weit verbreitetes Phänomen in der westlichen Gesellschaft. Vor allem seit einige Prominente glutenfreie Produkte als Diätmittel anpreisen, verzichten auch viele Menschen auf glutenhaltiges Getreide, die es eigentlich essen könnten. Durch die verringerte Kohlenhydrataufnahme wird natürlich auch die Energiezufuhr geringer, eine glutenfreie Ernährung ist allerdings nicht unbedingt gleichbedeutend mit einer gesunden Ernährung. Deshalb ist diese Ernährungsweise nur bedingt als Diät geeignet. Wie du glutenhaltigen Weizen in deiner Ernährung ersetzt, kannst du hier nachlesen: Glutenfrei? Die besten Alternativen zu Weizen und Co.

Zöliakie, Glutensensitivität und Weizenallergie

Es gibt verschiedene Formen der Glutenunverträglichkeit. Zum einen gibt es Zöliakie, was eine chronische Erkrankung des Dünndarms ist, bei der auf keinen Fall Gluten verzehrt werden darf. Ansonsten entzündet sich die Darmschleimhaut und es drohen schwerwiegende  Krankheitserscheinungen. Denn durch die Rückbildung der Darmzotten können nicht mehr ausreichend Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden. Bei einer Glutensensititvität äußern sich die Beschwerden durch Symptome wie Übelkeit, Durchfall oder auch Ekzeme. Allerdings gibt es keine messbaren Indikatoren für die Glutensensititvität, weshalb sie über ein Ausschlussverfahren von Zöliakie und Weizenallergie abgegrenzt werden muss. Eine Weizenallergie ist, wie ihr Name schon sagt, eine Allergie gegen die im Weizen enthaltenen Proteine. Die allergischen Symptome äußern sich dabei über die Haut und die Atemwege.

Ist Weizen gesundheitsschädlich?

Weizen wurde von vielen in den letzten Jahren regelrecht verteufelt. Immer neue Bücher tauchen auf, in denen vor den Gesundheitsgefahren des Getreides gewarnt wird. Fakt ist, dass im modernen, konventionellen Weizen der Glutengehalt deutlich erhöht wurde, um seine Backeigenschaften zu verbessern. Auf diesen erhöhten Glutengehalt können Menschen schneller empfindlich bzw. allergisch reagieren, weshalb Glutensensitivitäten und Allergien ein mittlerweile immer häufiger diagnostiziertes Phänomen sind. Dazu kommt, dass heutzutage im Weizen nicht nur der Glutengehalt erhöht ist, sondern auch gesundheitsschädliche Stoffe wie Insektenabwehrmittel in die Hochleistungssorten hingezüchtet wurden. Um diese gesundheitsschädlichen Stoffe zu meiden, sollte man möglichst Bio-Getreide kaufen.

Glutenfreie Nahrungsmittel – Alternativen zu Weizen und Co.

Wer sich glutenfrei ernährt, kann trotzdem noch viele Lebensmittel essen. Allerdings sollte vor allem in Restaurants auf die Verarbeitung geachtet werden, da hier oft Mehl mit ins Spiel gebracht wird. Zu den Lebensmitteln, die in ihrem ursprünglichen Zustand glutenfrei sind, zählen unter anderem

  • Obst und Gemüse
  • Fisch und Fleisch
  • Meeresfrüchte
  • Eier
  • Wasser, Säfte, Tee und Kaffee
  • Nüsse und Öle
  • Milchprodukte
  • Kräuter
  • Hülsenfrüchte
  • Honig
glutenfreie pizza

Glutenfreie Pizza mit einem Boden aus püriertem Blumenkohl.

Glutenfreie Getreidesorten

Darüber hinaus gibt es auch genügend Getreide- und Pseudogetreidesorten, die von Natur aus kein Gluten enthalten, dazu zählen

  • Reis
  • Mais
  • Buchweizen
  • Quinoa
  • Hirse
  • Amarant
  • Teff

In Bezug auf Hafer ist sich die Wissenschaft noch uneins, ob er von Menschen verzehrt werden darf bzw. sollte, die sonst auf Gluten verzichten müssen. Die Deutsche Zöliakie Gesellschaft (DZG) rät vom Verzehr von Hafer ab, allen die es trotzdem probieren wollen, wird eine maximale Menge von 50 Gramm am Tag empfohlen. Hafer enthält zwar Gluten, allerdings nur in geringen Anteilen. Außerdem scheinen die Eiweißanteile im Hafer für Glutenunverrägliche nicht so schädlich zu sein, wie in anderen Getreidesorten. Laut dem Codex Allimentarius, der die Standards von Lebensmittelsicherheit vorgibt, dürfen Lebensmittel dann als glutenfrei bezeichnet werden, wenn sie die maximale Menge von 20 ppm nicht überschreiten. Ob du also Hafer in deinen glutenfreien Speiseplan integrieren willst, ist dir offengestellt. Allerdings solltest du mit kleinen Mengen beginnen und dich regelmäßg von einem Arzt durchchecken lassen.

Mein Tipp:

Besonders in Restaurants solltest du darauf achten, dass sich Gluten oft in Speisen versteckt, in denen du es vielleicht gar nicht erwartest. Zum Beispiel enthält Sojasauce meistens Weizen und Suppen sind oft mit Mehl angedickt.

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