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Cold Brew Coffee ©shutterstock/Joshua Resnick

Cold Brew Coffee – viel mehr als kalter Kaffee

Circa 77000 Tassen Kaffee trinkt ein Durchschnittsdeutscher im Laufe seines Lebens. Bei den meisten dieser Tassen handelt es sich sicher um Filterkaffee, Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato. Doch seit geraumer Zeit sind die Tafeln der Szene-Cafés mit etwas ganz anderem beschriftet und die Rede ist hier nicht vom Soja Latte. Cold Brew Coffee nennt sich die fruchtige Alternative zum heißen Klassiker.

Das Besondere am Cold Brew Coffee

Wie der Name bereits vermuten lässt (cold brew = kalt gebraut), gibt es einen ganz plausiblen Unterschied zwischen dem Trend-Kaffee und herkömmlichen Kaffee-Varianten: Er wird mit kaltem Wasser zubereitet. Das ist durchaus besonders, denn selbst der klassische Iced Coffee wird mit heißem Wasser hergestellt. Diese Herstellungsweise ist es auch, die dem Cold Brew Coffee seinen besonderen Geschmack verpasst. Denn durch die Zubereitung mit kaltem Wasser werden nur bestimmt Elemente aus dem gemahlenen Kaffee extrahiert, wodurch der Cold Brew insgesamt nur 90 Prozent der Geschmackelemente und 15 Prozent der Öle und Säuren enthält. Was das bedeutet? Einen milden, fruchtigen und nicht bitteren Geschmack bei gleichem Koffeingehalt und eine köstliche Alternative zum klassischen Eiskaffee für alle mit empfindlichem Magen. Noch Fragen?

So wird’s gemacht

Für die Zubereitung des Cold Brew Coffee auf einen Liter Wasser benötigst du erst einmal 250Gramm des richtigen Kaffees. Wichtig ist, dass es sich um grob gemahlenen Kaffee einer Filterröstung handelt. Profis mahlen die entsprechenden Kaffeebohnen natürlich mit einer Kaffeemühle selbst – zu einer grob sandigen Konsistenz.

Gib den gemahlenen Kaffee in ein Gefäß, am besten in ein Einwegglas oder eine French Press und übergieß ihn mit einem Liter kaltem, filtriertem Wasser, auch Mineralwasser ist gut –hartes Wasser macht den Cold Brew jedoch ziemlich langweilig. Rühre das Gemisch dann einmal gut durch, um den Kaffee zu verteilen und decke das Gefäß schließlich mit Frischhaltefolie ab. Und nun ist Geduld gefragt, denn der Kaffee muss 12 Stunden bei Raumtemperatur ziehen. Danach filterst du das Gemisch. Je nach Mahlgrad, kannst du den Kaffee auch zuerst durch ein Sieb und dann durch einen Handfilter geben. Und schon bist du stolzer Besitzer des köstlichen Kaffeekonzentrats namens Cold Brew Coffee, das sich nebenbei gesagt ganze zwei Wochen im Kühlschrank hält und zu den abgefahrensten Kaffee-Varianten verarbeiten lässt.

Kaffee

Auch ein kalt gebrühter Kaffe ist nur so gut wie seine Bohnen.

Cold Brew für Puristen und Kaffee-Cracks

Für einen klassischen, puren Cold Brew Coffee brauchst du nur 300 Milliliter des Kaffeekonzentrats, drei bis fünf Eiswürfel, ein cooles, dickes Glas und einen alten Ledersessel. Gib das Eis und den Kaffee ins Glas, setze dich und genieße. Der Sessel verstärkt den Effekt der Intensität und Komplexität – ähnlich wie bei einem guten Whisky, du verstehst schon. Wem das Konzentrat zu stark ist, der gibt zusätzliches Wasser oder Sojamilch hinzu. Auf Kuhmilch verzichtest du besser, die lenkt nämlich zu sehr vom eigentlichen Kaffeegeschmack ab.

Mein Tipp:

Wahre Kaffee-Nerds können sich auch an diversen Rezepten und Kombinationen mit dem Kaffeekonzentrat ausprobieren. Was hältst du beispielsweise von Cold Brew mit Holunder- oder Zitronensaft oder einem Cold Brew Tonic?

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